Kalenderblatt vom 6. Dezember

- Claude Monet (1840-1926): Das Mohnfeld, 1873.
Der französische Maler Claude Monet stirbt am 6. Dezember 1926 in Giverny.
Geburtstage:
- 1421: Heinrich VI. - englischer König
- 1478: Baldassare Graf Castiglione - italienischer Diplomat und Schriftsteller
- 1731: Maria Sophie von La Roche - deutsche Schriftstellerin
- 1732: Sir Warren Hastings - britischer Politiker
- 1742: Nicolas Leblanc - französischer Chemiker und Mediziner
- 1778: Joseph Louis Gay-Lussac - franz. Physiker, Chemiker
- 1804: Wilhelmine Schröder-Devrient - deutsche Sängerin
- 1841: Frédéric Bazille - französischer Maler und Zeichner
- 1849: August von Mackensen - deutscher Generalfeldmarschall
- 1858: Adalbert Matkowsky - deutscher Schauspieler
- 1869: Otto Nordenskiöld - schwedischer Polarforscher
- 1884: Isaac Ben Zwi - israelischer Politiker
- 1890: Rudolf Schlichter - deutscher Maler
- 1892 (vor 120 Jahren): Lina Carstens - deutsche Schauspielerin
- 1892 (vor 120 Jahren): Osbert Sir Sitwell - englischer Dichter
- 1898: Gunnar Myrdal - schwedischer Nationalökonom
- 1906: Jakow Alexandrowitsch Malik - sowjetischer Diplomat
- 1920: Dave Brubeck - amerikanischer Jazzpianist und -komponist
- 1920: Sir George Porter - englischer Chemiker
- 1933: Henryk Górecki - polnischer Komponist
- 1941: Bruce Nauman - amerikanischer Künstler
- 1942 (vor 70 Jahren): Peter Handke - österr. Schriftsteller
- 1948: Marius Müller-Westernhagen - deutscher Rocksänger, Schauspieler und Komponist
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Ereignisse:
- 345:
Der Heilige Nikolaus (um 280/286 - zwischen 345/351) stirbt zwischen 345 und 351 in Myra, dem heutigen Kocademre bei Kale (Türkei). Er ist einer der populärsten Volksheiligen, um den sich zahlreiche Legenden ranken. Meistens wird er mit dem gleichnamigen Bischof von Myra gleichgesetzt, der im 4. Jh. lebte. Dieser war einer der 318 Teilnehmer des Ersten Konzils von Nicäa (325) und ein scharfer Gegner des Arianismus. Andere Quellen setzen ihn mit dem Abt Nikolaus von Sion (gestorben 564) gleich. Vermutlich war Nikolaus der Christenverfolgung ausgesetzt und starb an den Folgen der Misshandlungen. Mitte des 6. Jahrhunderts weiht Kaiser Justinian (um 482-565) ihm eine Kirche in Konstantinopel. Der Kult um seine Person verbreitet sich von Griechenland aus über die slawischen Länder. Im Westen wird der Kult besonders durch Theophanu (um 955-991) gefördert, der aus Byzanz stammenden Gemahlin Ottos II. (955-983). Der Brauch, dass Kinder am Vorabend des 6. Dezember beschenkt werden, ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Die Gestalt des Nikolaus mit seinem roten Mantel und dem weißen Bart ist eine Erfindung, die im 19. Jahrhundert entstand. Die Firma Coca Cola™ sorgte in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts durch Werbekampagnen für eine weltweite Verbreitung dieser Figur.
Link: Nikolaus von Myra in der Wikipedia und Nikolaus von Myra im www.heiligenlexikon.de
- 1240:
Das Mongolenheer unter Batu Khan (um 1205-1256), einem Enkel Dschingis Khans, und dem greisen Feldherrn Subutai nimmt Kiew ein und unterwirft die südwestrussischen Fürstentümer. Nowgorod und das nordwestliche Russland werden verschont, sind aber tributpflichtig. Zuvor hatten sie die türkischen Stämme an der Wolga niedergeworfen und am 21. Dezember 1237 das altrussische Fürstentum Rjasan gestürmt und dort alle Bewohner abgeschlachtet. Am 8. Februar 1238 fällt die bedeutende Stadt Wladimir nach sechstägiger Belagerung. Danach erfolgt die Eroberung weiterer Städte, wie Moskau, Galitsch und Jaroslawl. 1243 gründet Batu Khan am Unterlauf der Wolga Sarai als Hauptstadt der »Goldenen Horde«. Dieses Mongolenreich in Osteuropa und Westsibirien besteht bis 1480.
- 1492: Der genuesische Seefahrer (in spanischen Diensten) Christoph Kolumbus (1451-1506) entdeckt die Insel Hispaniola (heute: Haiti / Dominikanische Republik), wo er die erste spanische Niederlassung in Amerika gründet (siehe auch: 12. Oktober 1492, Entdeckung der »Neuen Welt«).
Link: Christoph Kolumbus in der Wikipedia
- 1897: Der deutsche Staatssekretär für Äußeres, Bernhard Fürst von Bülow (1849-1929), äußert sich zur Flottenpolitik, nachdem in der chinesischen Provinz Schantung zwei deutsche katholische Missionare ermordet wurden, was die Inbesitznahme der Halbinsel Kiautschou durch ein deutsches Geschwader zu Folge hatte: »Wir müssen verlangen, dass der deutsche Missionar und der deutsche Unternehmer, die deutschen Waren, die deutsche Flagge und das deutsche Schiff in China geradeso geachtet werden wie diejenigen anderer Mächte. Wir sind endlich gern bereit, in Ostasien den Interessen anderer Großmächte Rechnung zu tragen, in der sicheren Voraussicht, dass unsere eigenen Interessen gleichfalls die ihnen gebührende Würdigung finden. Mit einem Wort: Wir wollen niemanden in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.«
- 1898: Der 1870 nach Amerika ausgewanderte Emile Berliner (Emil Berliner, 1851-1929) - Erfinder der Schallplatte und des Grammophons - und sein Bruder Josef gründen in ihrer Geburtsstadt Hannover die »Deutsche Grammophon Gesellschaft«, um das Grammophon in Europa zu vermarkten.
Link: Die Deutsche Grammophon in der Wikipedia
- 1926: In Giverny stirbt der französische Maler Claude Monet (1840-1926), einer der führenden Meister des Impressionismus. Sein Gemälde »Impression, soleil levant« (1872) wird nach einer 1874 stattfindenden Ausstellung in Paris namengebend für die neue Kunstrichtung.
Link: Claude Monet in der Wikipedia
- 1969:
In Altamont (Kalifornien) findet das »Altamont Free Concert« statt. Nach den Gruppen Santana, Jefferson Airplane, The Flying Burrito Brothers sowie Crosby, Stills, Nash and Young treten dort die Rolling Stones auf. Während die Rolling Stones spielen, wird direkt vor der Bühne der Afroamerikaner Meredith Hunter (1951-1969) von dem Ordner Alan Passaro erstochen, einem Mitglied der Hells Angels. Hunter hatte versucht, mit einem gezogenen Revolver auf die Bühne zu gelangen. Dieses dramatische Ereignis gilt als Ende der Hippie-Ära. Der Film »Gimme Shelter« dokumentiert diesen Vorfall.
Link: »Gimme Shelter« in der Wikipedia
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Zuletzt geändert am 29.06.2010