Kalenderblatt vom 19. Oktober

Umberto Boccioni (1882-1916): Der Lärm auf der Straße dringt ins Haus
Umberto Boccioni (1882-1916): Der Lärm auf der Straße dringt ins Haus, 1911.
Der italienische Maler und Bildhauer des Futurismus Umberto Boccioni wird am 19. Oktober 1882 in Reggio di Calabria (Italien) geboren.

Geburtstage:

  • 1433: Marsilio Ficino - italienischer Philosoph
  • 1582: Demetrius V. - russischer Thronfolger
  • 1784: James Henry Leigh Hunt - englischer Schriftsteller und Kritiker
  • 1856: Edmund Beecher Wilson - amerikanischer Biologe
  • 1859: Georg Knorr - deutscher Erfinder und Unternehmer
  • 1862 (vor 150 Jahren): Auguste Lumière - französischer Fototechniker
  • 1875: Theodor Duesterberg - deutscher Offizier und Vorsitzender des »Stahlhelmbundes«
  • 1878: Herrmann Claudius - deutscher Schriftsteller
  • 1882 (vor 130 Jahren): Umberto Boccioni - ital. Maler, Bildhauer, Kunstschriftsteller
  • 1890: Georg Scholz - deutscher Maler
  • 1899: Miguel Ángel Asturias - guatemaltekischer Schriftsteller und Diplomat
  • 1900: Erna Berger - deutsche Sängerin
  • 1910: Subrahmanyan Chandrasekhar - amerikanischer Physiker
  • 1911: Hilde Maria Spiel - österreichische Schriftstellerin
  • 1913 (vor 99 Jahren): Vasco Pratolini - italienischer Schriftsteller
  • 1916: Jean Dausset - französischer Mediziner
  • 1920: Baruj Benacerraf - amerikanischer Mediziner
  • 1921: George Nader - amerikanischer Schauspieler
  • 1927 (vor 85 Jahren): Hans Schäfer - deutscher Fußballspieler
  • 1931: John Le Carré - englischer Schriftsteller
  • 1944: Peter Tosh - jamaikanischer Sänger
  • 1962 (vor 50 Jahren): Evander Holyfield - amerikanischer Boxer
  • 1969: Dieter Thoma - deutscher Skispringer

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Ereignisse:

  • 202: v.Chr.Thema: Römisches Weltreich In der »Schlacht bei Zama« am 19. Oktober 202 v.Chr. besiegt Publius Cornelius Scipio Africanus (236-183 v.Chr.) den Karthager Hannibal Barkas (um 247-183 v.Chr.). Dabei nutzt Scipio die »Umfassungstaktik« Hannibals.
    Nach seinem Zug über die Alpen, mit 38.000 Mann, 8.000 Reitern und 37 Kriegselefanten, war Hannibal 218 v.Chr. in Italien einmarschiert. Durch seine Siege, u.a. in der »Schlacht bei Cannae« (2. August 216 v.Chr.), hatte er das römische Reich an den Rand des Abgrundes gebracht.
    Link: Die »Schlacht bei Zama« in der Wikipedia
  • 1466:Thema: Polen »Zweiter Thorner Frieden«, geschlossen zwischen dem Deutschen Orden und Polen unter der Führung von Kasimir IV. (1427-1492). Der Deutsche Orden muss weitere Gebiete wie das Ermland an Polen abtreten. Das Restgebiet (Ostpreußen) wird polnischer Lehenshoheit unterstellt.
    Link: »Zweiter Thorner Frieden« in der Wikipedia
  • 1469: Hochzeit der »Katholischen Könige«, der aragonischen und kastilischen Thronfolger Ferdinand (1452-1516) und Isabella I. von Kastilien (1451-1504). Isabella ist die Stiefschwester und Erbin des regierenden Königs Heinrich IV. (1425-1474). Die Heirat schafft die Grundlage für die Einheit Spaniens.
    Link: Isabella I. von Kastilien in der Wikipedia
  • 1781:Thema: Amerika Der Sieg der verbündeten US-amerikanischen und französischen Landstreitkräfte über die Armee des britischen Generals Charles Cornwallis (1762-1805) bei Yorktown beendet die seit 1775 ausgebrochenen Kämpfe des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Die Friedensverhandlungen dauern aber noch bis zum 3. September 1783 an. Die weltweiten kolonialen Auseinandersetzungen zwischen Franzosen und Briten zur See und in Westindien werden jedoch fortgesetzt.
    Link: Charles Cornwallis in der Wikipedia
  • 1806: Der deutsche Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) heiratet in Weimar seine langjährige Lebensgefährtin Johanna Christiana Sophie Vulpius (1765-1816). Er hatte sie bereits 1788 kennengelernt. Gemeinsam haben sie 5 Kinder, von denen nur der Älteste, August (1789-1830), das Erwachsenenalter erreicht.
    Link: Christiane Vulpius in der Wikipedia
  • 1813:Thema: Napoléon Die »Völkerschlacht bei Leipzig« (16. Oktober - 19. Oktober 1813), eine der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte, endet mit dem Sieg der verbündeten Russen, Preußen und Österreicher über die Franzosen. Auf alliierter Seiten kämpfen rund 330.000 Soldaten, auf französischer Seite rund 200.000. Etwa 122.000 Männer finden in der Schlacht den Tod. Napoléon tritt mit seiner Armee den fluchtartigen Rückzug nach Paris an. In der Folge werden alle französischen Garnisonen aus Deutschland abgezogen, der 1806 begründete Rheinbund zerfällt.
    »Ein Mensch wie ich pfeift auf das Leben einer Million Menschen.« (Napoléon I. zu Metternich, Dresden 1813)
    Link: »Völkerschlacht bei Leipzig« in der Wikipedia
  • 1863: Starke Winde zwingen Nadar's Ballon »Le Geant« zu Boden und bringen ihn in gefährliche Nähe zu einem herannahenden Zug. Der französische Schriftsteller, Karikaturist und Fotograf Nadar (Gaspard Félix Tournachon, 1820-1910) macht mit Hilfe eines Ballons ab 1858 erste Luftaufnahmen von Paris.
  • 1913 (vor 99 Jahren): Im Leipziger Hotel "de prusse" wird die gemeinnützige Wasserrettungs- und Hilfsorganisation »Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V.« (»DLRG«) gegründet. Auslöser ist ein schweres Unglück in Binz auf Rügen am 28. Juli 1912 beim Zusammenbruch der Anlegestelle am Brückenkopf der Seebrücke starben 17 Menschen, darunter 7 Kinder.
    Link: Die »DLRG« in der Wikipedia
  • 1992 (vor 20 Jahren): Die Grünen-Politiker Petra Kelly (1947-1992) und Gert Bastian (1923-1992) werden in ihrem Haus tot aufgefunden. Vermutlich erschoss Bastian zunächst seine Lebensgefährtin und danach sich selbst. Unklar bleibt das Motiv der beiden, da kein Abschiedsbrief gefunden wird. Die Politikerin und Friedensaktivistin Petra Kelly war 1979 Gründungsmitglied der Partei »Die Grünen«. Gert Bastian war nach seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr (1956-1980, zuletzt im Rang eines Generalmajors) von 1983-1987 Mitglied des Deutschen Bundestages.
    Link: Biografie von Petra Kelly bei Politeia
  • 2005: In der ehemaligen Zentrale der Baath-Partei in Bagdad beginnt der Prozess gegen den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein (1937-2006). Er muss sich im ersten Teil des Prozesses für das Massaker in dem schiitischen Ort Dudschail verantworten, bei dem 1982 über 140 Menschen ums Leben kamen (siehe 8. Juli 1982). Neben Saddam Hussein stehen auch sein einstiger Vizepräsident Taha Jassin Ramadan, der frühere Geheimdienstchef Barasan Ibrahim, der Vorsitzende des Irakischen Revolutionsgerichts, Awad Hamed al Bandar und vier Funktionäre der Baath-Partei aus der Region Dudschail vor Gericht. Nach der Anklageverlesung erklären Saddam Hussein und die Mitangeklagten ihre Unschuld. Am 5. November 2006 wird Saddam Hussein zum Tode durch den Strang verurteilt und am 30. Dezember 2006 hingerichtet.
    Link: Saddam Hussein in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 29.06.2010

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