Kalenderblatt vom 8. Oktober

Max Slevogt (1868-1932): Selbstbildnis im Atelier
Max Slevogt (1868-1932): Selbstbildnis im Atelier (1903)
Zusammen mit Max Liebermann und Lovis Corinth bildete der am 8. Oktober 1868 geborene Maler Max Slevogt das »Triumvirat des deutschen Impressionismus«.

Geburtstage:

  • 1619: Philipp von Zesen - deutscher Schriftsteller
  • 1688: Johann Ulrich von König - deutscher Dichter
  • 1797: Ludwig Christian Ritter von Förster - österr. Architekt
  • 1809: Auguste Preault - französischer Bildhauer
  • 1831: Paul Hatzfeld - Graf von Wildenburg, deutscher Diplomat
  • 1850: Henry Le Chatelier - französischer Chemiker
  • 1868: Fidus (Hugo Höppener) - deutscher Maler und Illustrator
  • 1868: Max Slevogt - deutscher Grafiker und Maler
  • 1883: Otto Heinrich Warburg - deutscher Biochemiker
  • 1884: Walter von Reichenau - deutscher General
  • 1888: Ernst Kretschmer - deutscher Psychiater
  • 1888: Friedrich Fromm - deutscher Militär
  • 1890: Heinrich Focke - deutscher Flugzeugkonstrukteur
  • 1895: Juan Domingo Perón - argentinischer Politiker
  • 1895: Zogu I. - albanischer König
  • 1896: Julien Duvivier - französischer Regisseur
  • 1917 (vor 95 Jahren): Rodney Robert Porter - britischer Biochemiker
  • 1918: Jens Christian Skou - dänischer Biochemiker
  • 1922 (vor 90 Jahren): Elsbeth Charlotte Katharina Focke - deutsche Politikerin
  • 1927 (vor 85 Jahren): César Milstein - argentinisch- britischer Molekularbiologe
  • 1928: Helmut Qualtinger - österr. Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettist
  • 1948: Gottfried Helnwein - österr. Maler und Aktionskünstler
  • 1949: Sigourney Weaver - amerikanische Schauspielerin und Produzentin
  • 1965: Matt Biondi - amerikanischer Schwimmer
  • 1970: Matt Damon - amerikanischer Schauspieler

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Ereignisse:

  • 451:Thema: Religion In der Euphemia-Kirche in Chalcedon (Chalkedon) in Bithynien (Kleinasien) findet vom 8. Oktober bis zum 1. November 451 das »Konzil von Chalcedon« statt. Papst Leo I., der Große (um 400-461), verurteilt in seinem »Dogmatischen Brief« über die »Zweinaturenlehre« die Monophysiten, welche die menschliche und göttliche Natur Christi zur untrennbaren göttlichen Einheit erklärt haben. Das IV. Ökumenische Konzil von Chalcedon bezeichnet den Monophysitismus als Irrlehre und verkündet als Dogma, dass in Christus zwei Naturen, unvermischt und ungetrennt, in einer Person verbunden seien.
  • 1813: Bayern tritt als erstes Land aus dem am 12. Juli 1806 von Frankreich gegründeten Rheinbund aus und schließt sich der Allianz aus Preußen, Österreich und Russland an.
    Link: Der »Rheinbund« in der Wikipedia
  • 1855: Mit der Kapitulation von Sewastopol am 8. September 1855 (27. August 1855 nach dem damals in Russland gültigen julianischen Kalender) fällt die militärische Entscheidung im Krimkrieg (1853-1856) zugunsten der Westmächte.
    Link: Der Krimkrieg in der Wikipedia
  • 1871:Thema: Katastrophen Durch ein Großfeuer werden weite Teile der Innenstadt von Chicago zerstört und über 300 Menschen getötet. 900.000 Menschen werden obdachlos. Erst mehrere Tage später kann das Feuer gelöscht werden. Als Folge dieser Katastrophe werden Holzkonstruktionen zum Häuserbau in Zukunft verboten. 1873 erfolgt die Gründung einer Feuerwehr.
    Link: Der Große Brand von Chicago in der Wikipedia
  • 1906: Der aus Todtnau im Schwarzwald stammende Frisör Karl Ludwig Nessler (1872-1951) führt in seinem Salon in London "das Ergebnis" seiner Erfindung zur Herstellung von Dauerwellen vor. Zwei Damen präsentieren ihre durch Nesslers Methode dauerondulierten Haare. Das Legen selbst führt Nessler wegen dem noch fehlenden Patentschutz nicht vor, das Patent erhält er erst 1908. Für seine Dauerwelle verwendet er zwölf jeweils 1 kg schwere Messingwickler, das Verfahren dauert sechs Stunden.
    Link: Karl Ludwig Nessler - Erfinder der Dauerwelle
  • 1912 (vor 100 Jahren):Thema: Wilhelm II. Das Königreich Montenegro erklärt dem Osmanischen Reich (Türkei) nach wochenlangen Spannungen zwischen den Balkanstaaten und dem Osmanischen Reich den Krieg. Serbien, Bulgarien, Griechenland und Montenegro verbünden sich kurz darauf zum »1. Balkanbund« und erklären dem Osmanischen Reich am 17. Oktober den Krieg. Im »1. Balkankrieg« erleidet das Osmanische Reich vernichtende Niederlagen, es kapituliert am 8. November 1912 in Saloniki, am 3. Dezember 1912 wird in Tschataldscha ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, der am 30. Januar 1913 wieder aufgekündigt wird. Am 30. Mai 1913 kommt es zum »Londoner Primärfrieden«, der die Spannungen jedoch nicht beheben kann.
    Link: Der Balkankrieg in der Wikipedia
  • 1955: Dem Schriftsteller Hermann Hesse (1877-1962) wird anlässlich der 7. Internationalen Buchmesse in Frankfurt am Main der »Friedenspreis des deutschen Buchhandels« verliehen. Den Friedenspreis - verliehen seit 1950 - erhalten Persönlichkeiten, »die sich durch literarische, wissenschaftliche und künstlerische Tätigkeit zur Verwirklichung des Friedensgedanken in hervorgehobenem Maße verdient gemacht haben.«. 1946 hatte Hesse bereits den Nobelpreis für Literatur erhalten.
    Links: Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und Hermann Hesse in der Wikipedia
  • 1958: Der schwedische Herzchirurg Åke Senning (1915-2000) implantiert im Karolinska Sjukhuset (Stockholm) dem Elektroingenieur Arne Larsson (1915-2001) einen Herzschrittmacher, eine Entwicklung des Stockholmer Ingenieurs Rune Elmquist (1906-1996). Der Patient leidet an einer Reizleiterstörung des Herzens und erhält als erster Mensch einen vollständig implantierbaren Herzschrittmacher. Zur Aufladung der Akkumulatoren ist eine Verbindung nach außen erforderlich, die Laufzeit dieser Aggregate beträgt nur 15 bis 20 Minuten. Noch sind die Funktionen des Schrittmachers beschränkt, er wird als »festfrequent« oder »asynchron« bezeichnet. Verbesserungen ermöglichen 1962 die Implantation des ersten vorhofsynchronen Schrittmachers durch D.A. Nathan und S. Center.
    Link: Stichwort »Herzschrittmacher« in der Wikipedia, Drahtloser Herzschrittmacher gegen Komplikationen
  • 1992 (vor 20 Jahren):Thema: BRD In Unkel bei Bonn stirbt der deutsche SPD-Politiker Willy Brandt (eig. Herbert Ernst Karl Frahm, 1913-1992). Brandt, seit 1930 Mitglied der SPD, war von 1957-1966 Regierender Bürgermeister von Berlin, ab 1964 Vorsitzender der SPD, von 1966-1969 Außenminister der Großen Koalition und von 1969-1974 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. 1971 erhielt er den Friedensnobelpreis für seine »Versöhnungspolitik gegenüber der UdSSR und den sozialistischen Staaten Osteuropas als Bundeskanzler im Namen des deutschen Volkes«. 1976 wurde er zum Präsidenten der »Sozialistischen Internationale« gewählt (bis 1992), von 1977-1989 war er Präsident der »Unabhängigen Kommission für Internationale Entwicklungsfragen«.
    Link: Willy Brandt in der Wikipedia
  • 2000: Aleksander Kwasniewski (*1954) wird in Polen erneut zum Staatspräsidenten gewählt.
  • 2005:Thema: Katastrophen Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert um 05.30 Uhr MESZ den Norden Pakistans, Indiens und Afghanistans und richtet schwerste Zerstörungen an. Das Zentrum liegt nordöstlich von Islamabad (der Hauptstadt Pakistans) in der Region Kaschmir. Nach Regierungsangaben werden mehr als 73.000 Menschen getötet. Zehntausende Menschen werden verletzt, Millionen Menschen werden obdachlos. Die Überlebenden, vor allem im unzugänglichen nordpakistanischen Gebirge, sind durch Kälte, Mangelernährung und katastrophale sanitäre Verhältnisse bedroht. Zahlreiche Dörfer im Norden Pakistans werden dem Erdboden gleich gemacht. Aus der indischen Stadt Uri an der Grenze zu Pakistan wird berichtet, dass dort 70 Prozent der Häuser »wie Kartenhäuser« zusammengebrochen sind. Das Erdbeben ist das schwerste seit fast 100 Jahren in Pakistan.
    Link: Verheerendes Erdbeben in Südasien

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Zuletzt geändert am 29.06.2010

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