Kalenderblatt vom 2. August

- Thomas Gainsborough (1727-1788): Mr. und Mrs. Andrews, um 1749.
Der englische Porträt- und Landschaftsmaler Thomas Gainsborough stirbt am 2. August 1788 in London.
Geburtstage:
- 1455: Johann Cicero - Kurfürst von Brandenburg
- 1627: Samuel van Hoogstraten - niederländischer Maler und Kunstschriftsteller
- 1632: Caspar Stieler - deutscher Schriftsteller
- 1640: Gérard Audran - französischer Kupferstecher
- 1672: Johann Jakob Scheuchzer - schweizerischer Universalgelehrter
- 1674: Philipp II. - Herzog von Orléans
- 1723: Nicolas Pigage - französischer Baumeister
- 1772: Heinrich von Bourbon Enghien - Herzog von Enghien
- 1783: Sulpiz Boisserée - deutscher Kunstsammler
- 1815: Adolf Friedrich Graf von Schack - deutscher Schriftsteller, Kunstsammler, Privatgelehrter
- 1820: Tyndall - irischer Physiker
- 1868: Carl Still - deutscher Fabrikant
- 1868: Konstantin I. - griechischer König
- 1868: Theodor Wolff - deutscher Journalist
- 1870: Marianne Weber - deutsche Frauenrechtlerin
- 1881: Gustave van de Woestijne - belgischer Maler und Grafiker
- 1892 (vor 120 Jahren): Jack Warner - amerikanischer Filmproduzent
- 1902 (vor 110 Jahren): Myrna Loy - amerikanische Schauspielerin
- 1905: Rudolf Prack - österr. Filmschauspieler
- 1924 (vor 88 Jahren): James Baldwin - afroamerik. Schriftsteller
- 1931: Ruth Maria Kubitschek - deutsche Schauspielerin
- 1932 (vor 80 Jahren): Peter Seamus O'Toole - irischer Schauspieler
- 1942 (vor 70 Jahren): Isabel Allende - chilenische Schriftstellerin
- 1953: Peter-Michael Kolbe - deutscher Ruderer
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Ereignisse:
- 216: v.Chr.
In der »Schlacht bei Cannae« während des »Zweiten Punischen Krieges« (218-201 v.Chr.) erleidet die römische Armee die größte Niederlage ihrer Geschichte und wird von den zahlenmäßig unterlegenen Karthagern unter Hannibal (246-183 v.Chr.) geschlagen. 50.000 Römer werden in der Schlacht getötet.
Im Winter 218 hatte Hannibal mit 38.000 Mann, 8.000 Reitern und 37 Kriegselefanten die verschneiten Alpen überquert, wobei er vermutlich Tausende seiner Männer durch Kälte und Angriffe Einheimischer verliert. 211 v.Chr. stehen die karthagischen Truppen vor den Toren Roms (Schreckensruf: »Hannibal ante portas«). Ein direkter Angriff auf Rom ist jedoch nicht möglich, da Hannibal kein ausreichendes Belagerungsgerät und nicht genügend Soldaten zur Verfügung stehen. Seine größte Niederlage erleidet Hannibal in der »Schlacht bei Zama« am 19. Oktober 202 v.Chr..
»Vincere scis, Hannibal, victoria uti nescis - Zu siegen verstehst du, Hannibal, den Sieg zu nutzen, verstehst du nicht.« (Der karthagische Reiterführer Maharbal nach Hannibals Sieg bei Cannae, nachzulesen im XXII. Buch des Geschichtsschreiber Titus Livius)
Link: Die »Schlacht bei Cannae« in der Wikipedia
- 1667: In Rom nimmt sich der italienische Barockbaumeister Borromini (Francesco Castelli, 1599-1667) das Leben. Zu seinen Werken gehören die Kirche San Carlo alle Quattro Fontane in Rom und die Universitätskirche Sant'Ivo della Sapienza in Rom.
Link: Francesco Borromini in der Wikipedia
- 1832 (vor 180 Jahren):
Bei einem Massaker töten US-Milizen flüchtende Sauk- und Fox-Indianer und beenden den im April ausgebrochenen »Black-Hawk-Krieg«. Siehe auch: 28. Mai 1830 (»Indian Removal Act«)
Link: Der »Black-Hawk-Krieg« in der Wikipedia
- 1939: Albert Einstein warnt den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt in einem von dem ungarischen Physiker Leó Szilárd (1898-1964) formulierten Brief vor den Gefahren eines Atomkrieges. Aufgrund aktueller Forschungergebnisse glaubt er, »dass das Element Uran...zu einer neuen Energiequelle werden kann« und »dass eine nukleare Kettenreaktion in einer großen Uranmenge möglich wird, die gewaltige Energiemengen und große Mengen neuer radiumartiger Elemente erzeugt...«. Er vermutet, dass »dieses neue Phänomen auch zur Bombenkonstruktion führen« würde.
Link: Albert Einstein to Franklin D. Roosevelt (Wikisource)
- 1964:
»Tonking-Zwischenfall« - nach dem angeblichen Angriff vietnamesischer Patrouillenboote auf einen US-Zerstörer im Golf von Tonking greifen die USA direkt in den Vietnamkonflikt zwischen dem kommunistischen Nordvietnam und den unter westlichem Einfluss stehenden Südvietnam ein (die so genannte »amerikanische Phase« des Vietnam-Krieges). Der Bombenkrieg gegen Nordvietnam ab Februar 1965, unter anderem auch mit Napalmbomben und dem Entlaubungsmittel »Agent Orange«, richtet sich auch gegen die Zivilbevölkerung. Den Kommunisten gelingt eine Verwickelung der US-Truppen in einen zermürbenden Guerillakrieg.
Link: Der Tonking-Zwischenfall in der Wikipedia
- 1990 (vor 22 Jahren): Truppen des irakischen Diktators Saddam Hussein (1937-2006) fallen in das Emirat Kuwait ein und besetzen das Land. Als Motiv gelten der Ölreichtum des Landes, die historische Zugehörigkeit Kuwaits zum Irak und der direkte Zugang zum Persischen Golf. Es folgen weltweite Proteste gegen den »Bruch des Weltfriedens«, der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fordert den Irak zum Rückzug auf. Nach Ablauf des Ultimatums greift am 17. Januar ein internationaler Militärverband (USA, Frankreich, Großbritannien, Saudi-Arabien, Ägypten, Syrien) unter dem Kommando des US-Generals H. Norman Schwarzkopf (*1934) Ziele im Irak und in Kuwait an. Siehe: 17. Januar (»Operation Wüstensturm«).
Link: Der »Zweite Golfkrieg« in der Wikipedia
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Zuletzt geändert am 29.06.2010