Kalenderblatt vom 24. Januar

- Unbekannter Künstler: Matthias I. Corvinus, König von Ungarn 1458-1490
Matthias I. Corvinus (Matthias Hunyadi, 1443-1490) wird am 24. Januar 1458 König von Ungarn
Geburtstage:
- 76: Hadrian (Publius Aelius Hadrianus) - römischer Kaiser 117-138, Ausbau des Limes, 'Hadrianswall'
- 1712 (vor 300 Jahren): Friedrich II., der Große - genannt der 'Alte Fritz', preußischer König (1740-86)
- 1732: Caron de Beaumarchais - franz. Schriftsteller, 'Der Barbier von Sevilla'
- 1776: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann - deutsch. Schriftsteller, Komponist, Zeichner
- 1749: Charles James Fox - britischer Politiker
- 1761: Johann Christian Reinhart - deutscher Zeichner, Maler und Radierer
- 1778: Charles Ferdinand Herzog von Berry - französischer Adliger
- 1850: Hermann Ebbinghaus - deutscher Psychologe
- 1854: Paul Natorp - deutscher Philosoph
- 1867: Ernst Zahn - schweizerischer Schriftsteller
- 1888: Ernst Heinkel - deutscher Flugzeugkonstrukteur
- 1888: Vicki Baum - österreichische Schriftstellerin
- 1895: Eugen Roth - deutsch. Schriftsteller heiter-philosophischer Versbücher
- 1907: Maurice Couve de Murville - französischer Politiker
- 1913 (vor 99 Jahren): Wolf von Niebelschütz - deutscher Schriftsteller
- 1915: Robert Motherwell - amerikanischer Maler
- 1917 (vor 95 Jahren): Ernest Borgnine - amerikanischer Schauspieler
- 1918: Gottfried von Einem - österreichischer Komponist
- 1928: Desmond Morris - britischer Verhaltensforscher
- 1939: Joseph Vilsmaier - deutscher Filmregisseur und Kameramann
- 1940: Joachim Gauck - deutscher Theologe, Publizist und Vortragsreisender, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes 1990-2000, Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten 2010
- 1941: Neil Diamond - amerikanischer Sänger und Songwriter
- 1943: Peter Struck - deutscher Politiker
- 1950: Daniel Auteuil - französischer Filmschauspieler
- 1961: Nastassja Kinski - deutsche Schauspielerin
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Ereignisse:
- 41:
Der römische Kaiser Caligula (12-41) wird durch den Prätorianer-Oberst Cassius Chaerea ermordet. Damit ist die Schreckensherrschaft des unberechenbaren Tyrannen beendet. Nachfolger wird sein Onkel Claudius (Tiberius Claudius Nero Germanicus, 10 v.Chr.-54 n.Chr.). Er erweist sich als umsichtiger und fähiger Herrscher. 54 wird Claudius von seiner Nichte und Ehefrau Agrippina, der Jüngeren, vergiftet. Sie hatte Claudius bedrängt, ihren Sohn (aus ihrer Ehe mit Senator Gnaeus Domitius Ahenobarbus) Nero zu adoptieren, und damit seinen eigenen Sohn Britannicus (aus seiner Ehe mit Messalina, die 48 wegen einer Intrige hingerichtet wurde) in der Thronfolge zu übergehen. Am 13. Oktober 54 hat sie ihr Ziel erreicht: Nero wird Kaiser.
- 661:
Kalif Ali ibn Abi Talib (um 598-661), der Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed, erliegt den Folgen eines Attentats der Charidschiten (22. Januar).
Link: Ali ibn Abi Talib in der Wikipedia
- 1458:
Matthias I. Corvinus (Matthias Hunyadi, 1443-1490) wird König von Ungarn. Der Sohn des ungarischen Reichverwesers János Hunyadi (Johann Hunyadi, um 1408-1456) setzt sich gegen den Gegenkönig Friedrich III. (1415-1493) durch, der ihn 1463 anerkennt. 1469 wird er in Brünn zum König von Böhmen gekrönt. 1478 erringt er Mähren, Schlesien und die Lausitz und bekämpft 1479-1483 die Türken in Serbien und Bosnien. Im Krieg gegen Friedrich III. gewinnt er 1477-1485 Niederösterreich mit Wien und große Teile der Steiermark. 1485 verlegt er seine Residenz nach Wien und holt italienische Gelehrte und Künstler an seinen Hof. Er gründet die Universität in Preßburg und die »Bibliotheca Corviniana« in Buda (Ofen), die bedeutendste Bibliothek nördlich der Alpen. Nach seinem Tod (6. April 1490) zerfällt sein Großreich.
Link: Matthias I. Corvinus in der Wikipedia
- 1678: In Wien verleiht Leopold I. (1640-1705), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, das »Upstalsboomwappen« als gemeinsames Wappen an die ostfriesischen Stände.
1665 hatte Gräfin Christine Charlotte (1645-1699), geborene Fürstin von Württemberg und Witwe des Grafen Georg Christian von Ostfriesland (1634-1665), die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn übernommen. Die Gräfin verweigerte die Anerkennung der ostfriesischen Landesverträge und holte welfische, dänische und münstersche Truppen ins Land, um ihre Machtansprüche durchzusetzen. 1673 wendet sie sich an den Reichshofrat in Wien, um die Zuständigkeit hinsichtlich der Landesverteidigung zu klären. 1677 bestätigt das höchste kaiserliche Reichsgericht jedoch den Ständen die Militärhoheit und zwingt die ausländischen Truppen, Ostfriesland zu verlassen. 200 Mann der kaiserlichen Truppen werden zudem nach Ostfriesland verlegt.
Link: Die Geschichte Ostfrieslands in der Wikipedia
- 1862 (vor 150 Jahren): Proklamation des Staates Rumänien durch die Vereinigung der Fürstentümer Moldau und Walachei.
Link: Die Geschichte Rumäniens in der Wikipedia
- 1935 (vor 77 Jahren): In den USA kommt das erste Dosenbier auf den Markt.
Link: Stichwort »Dosenbier« in der Wikipedia
- 1941: Der äthiopische Kaiser Haile Selassie (1892-1975) kehrt aus seinem Londoner Exil nach Äthiopien zurück, übernimmt dort das Militär-Kommando und vertreibt mit britischer Hilfe die italienischen Besetzer.
Link: Haile Selassie in der Wikipedia
- 1957 (vor 55 Jahren): Hans Speidel (1897-1984) wird als erster deutscher General Oberbefehlshaber aller NATO-Landstreitkäfte in Mitteleuropa (1957 bis 1963).
Link: Hans Speidel in der Wikipedia
- 1962 (vor 50 Jahren):
Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der DDR. Sie gilt für alle Männer vom 18. bis zum 50. Lebensjahr und dauert achtzehn Monate. Sie gilt auch in Ost-Berlin, was zu Protesten der drei westlichen Stadtkommandanten führt. Wehpflichtige können auch zu den Grenztruppen eingezogen werden. Am 7. September 1964 führt die DDR als einziges Land des »Warschauer Paktes« einen waffenlosen Dienst - als »Bausoldat« - ein.
Link: Die Nationale Volksarmee (NVA) in der Wikipedia
- 1966: Indira Gandhi (1917-1984), Präsidentin der Partei »Indian National Congress« (»INC«) und Tochter des früheren Premierministers Jawaharlal Nehru (1889-1964), wird neue Premierministerin von Indien. In ihre Amtszeit (1966-1977 und 1980-1984) fällt der Abschluss eines Freundschaftvertrages mit der Sowjetunion (1971) und der Krieg gegen Pakistan zur Durchsetzung der Unabhängigkeit von Bangladesch (3.-16. Dezember 1971). 1975 wird sie wegen Wahlkorruption verurteilt, verhängt den Ausnahmezustand und lässt zahlreiche politische Gegner verhaften. 1977 tritt sie nach einer Wahlniederlage zurück, kehrt aber 1980 mit der von ihr gegründeten »Indian National Congress Indira« an die Macht zurück. Nach blutigen Auseinandersetzungen zwischen Sikhs und Hindus stürmen am 5. Juni 1984 Armeeeinheiten den Goldenen Tempel von Amritsar, das Heiligtum der Sikhs. Am 31. Oktober 1984 wird Indira Gandhi von fanatischen Sikhs ihrer eigenen Leibgarde ermordet.
Link: Indira Gandhi in der Wikipedia
- 2006: »Entlassungsproduktivität« ist das Unwort des Jahres 2005. Damit wird die gleich bleibende oder sogar gesteigerte Produktionsleistung nach der Entlassung von Mitarbeitern bezeichnet - was zu Lasten der verbliebenen Mitarbeiter geht. Weitere Unwörter des Jahres 2005 sind »Ehrenmord« und »Bombenholocaust«.
Link: www.unwortdesjahres.org
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Zuletzt geändert am 01.07.2010