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Entdecker

Jacques Cartier

  • *1491 (Saint-Malo)
  • †01.11.1567 (Saint-Malo)

französischer Seefahrer und Entdecker, der ihm Auftrag des französischen Königs Franz I. die Nordwestpassage nach China finden sollte.

Nach monatelanger Reise erreichte Cartiers Schiff Neufundland. Cartier segelte an Labrador vorbei, dann in den Sankt-Lorenz-Golf, entdeckte hier Prince Edward Island, die Chaleur Bay und die Halbinsel Gaspé. Am 10. Mai 1534 nahm er das Land für Frankreich in Besitz.

1497 waren die Engländer unter dem Venezianer Giovanni Caboto (Sir John Cabot) an der Ostküste Kanadas gelandet und hatten das Land »Newe Founde Land« (»Neufundland«) genannt. Cartier war aber der erste, der auch das Landesinnere vordrang:

Jacques Cartier (1491-1557)
»Jacques Cartier, his first interview with the Indians at Hochelaga now Montreal in 1535«, Quelle: P & P Online Catalog

Eine zweite Expedition im Jahre 1535 führte Cartier bis zum heutigen Montreal, der Fluss Ottawa und die Stromschnellen von Lachine verhinderten jedoch eine Weiterfahrt. Da er das indianische kanata, was Dorf bedeutet, für den Landesnamen hielt, gab er Kanada seinen heutigen Namen.
1541 scheiterte der Versuch einer Kolonisierung. Cartier kehrte in seine Heimatstadt nach Frankreich zurück. Ihm vor allem ist der Anspruch Frankreichs auf Kanada zuzuschreiben.

Jacques Cartier (1491-1567)
Jacques Cartier (1491-1567), Portrait von Alfred-Francois Lemoine (1824-1881)

Links:

Jacques Cartier in der Wikipedia

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Letzte Änderung: 26.12.2008

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