Mit Poesie durch die Jahreszeiten
Gedichte und Gedanken zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter
- Frühling
- Wenn der Frühling in eine kleine Stadt einzieht, so gibt das ein Fest. Wie die Knospen aus enger Haft, drängen goldköpfige Kinder aus der winterschwülen Stube und wirbeln ins Land hinaus, als trüge sie der flatternde laue Wind...
- Sommer
- Brüder! lobt die Sommerszeit! Ja, dich, Sommer, will ich loben! Wer nur deine Munterkeit, Deine bunte Pracht erhoben, dem ist wahrlich, dem ist nur, nur dein halbes Lob gelungen, hätt er auch, wie Brocks, gesungen, Brocks, der Liebling der Natur.
- Herbst
- Schon ins Land der Pyramiden flohn die Störche übers Meer; Schwalbenflug ist längst geschieden, auch die Lerche singt nicht mehr. Seufzend in geheimer Klage streift der Wind das letzte Grün; und die süßen Sommertage, ach, sie sind dahin, dahin!
- Winter
- Nord und Ost, ihr eis'gen Winde! Und die ihr nordöstlich weht! O, ich bitt' euch, leise! linde! Wenn mein zartes Mädchen geht. Daß ihr meine Seelenweide, Wang' und Augen, nicht betrübt! Daß ihre schöner Mund nicht leide, Der so willig Küsse gibt!
zum Seitenanfang
Zuletzt geändert am 11.08.2011